Predigt über 2. Sam 12, 1-15a am 11. Sonntag nach Trinitatis, dem 3. August 2008Predigttext: Der HERR
schickte Nathan zu David. Dieser kam zu ihm und sagte ihm:
„Es wohnten zwei
Männer in einer Stadt. Der eine war reich, der andere war arm.
Der Reiche hatte
sehr viele Schafe und Kleinvieh. Der arme Mann besaß nichts
außer einem einzigen
kleinen Lamm, das er gekauft hatte. Er hatte es ernährt. Zusammen mit seinen
Söhnen wuchs es auf. Von
seinem Brot aß es, aus seinem Becher trank es und auf seinem
Schoß lag es. Er
hielt es wie eine Tochter. Da kam ein Wanderer zu dem
reichen Mann. Es tat diesem Mann leid, eines von seinen Schafen und
seinen
Rindern zu nehmen, um es dem Reisenden zum Essen vorzubereiten, der zu
ihm
gekommen war. Er nahm das Lamm des armen Mannes, und setzte es als
Mahlzeit dem
Mann vor, der zu ihm gekommen war.“ Da entbrannte in David ein
großer Zorn gegenüber dem Mann. Er sagte zu Nathan:
„So wahr der HERR lebt; der
Mann der solches getan hat, ist ein Kind des Todes! Das Lamm wird er
vierfach
ersetzen dafür, dass das getan und es ihm nicht leid getan
hat.“ Doch Nathan sprach zu David:
„Du bist selbst der Mann! So spricht der HERR, der Gott
Israels: ‚Ich habe dich
zum König über Israel gesalbt! Ich habe dich aus der
Hand Sauls gerettet. Ich gab
dir das Haus deines Herrn und die Frauen deines Herrn zu deiner
Verfügung. Ich gab
dir das Haus Israel und Juda. Wenn das zu wenig sein sollte,
gäbe ich noch dies
und jenes. Warum hast du das Gebot des HERRN missachtet, um zu tun, was
in
seinen Augen böse ist? Warum hast du den Hethiter Uriah mit
dem Schwert
erschlagen und seine Frau zu deiner Frau genommen? Wie du Uriah durch
das
Schwert der Ammoniter getötet hast, so wird jetzt das Schwert
niemals von
deinem Haus ablassen, dafür, dass du mich missachtet und dir
die Frau des
Hethiters Uriah zur Frau genommen hast.’
David antwortete dem Nathan:
„Ich habe gegenüber dem HERRN gesündigt!" Nathan sagte zu David:
„Der
HERR hat diese Sünde vergeben, dass du nicht sterben musst.
Weil du allerdings
durch diese Sache den
Feinden des HERRN
Anlass zum Spott geboten hast, wird dein Sohn, der dir noch geboren
werden
soll, sterben.“ Nathan ging zurück in sein Haus. Liebe
Gemeinde! Kanzelsegen!
Amen |
GANG DES GOTTESDIENSTES IN NIESTE AM 3. August 2008 ORGELVORSPIEL BEGRÜSSUNG VON GEMEINDE UND TAUFFAMILIE WOCHENSPRUCH: Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1. Petr 5,5) ANZÜNDEN DER KINDERGOTTESDIENSTKERZE AN DER OSTERKERZE „Christus spricht: ‚Ich bin das Licht der Welt!’“ und er sagt auch: ‚Wo Menschen in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.’ Wo Menschen in seinem Namen versammelt sind, da ist Licht. Deshalb zünden wir diese Kindergottesdienstkerze an, weil Jesus Christus unter uns ist, das Licht der Welt!“ EG 449, 1+3: Die güldne Sonne 113. PSALM EG-NR.:745 EHR` SEI DEM VATER .. KYRIE EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE ALLEIN GOTT IN DER HÖH´ SEI EHR.. SEGENSGRUSS TAGESGEBET Wir kommen zu dir und nimmst uns an wie wir sind. Öffne uns die Augen für unsere Schwächen und für unsere Stärken, daß wir, stark oder schwach, deiner Gnade trauen. Wir bitten dich im Glauben an deinen Sohn Jesus, in der Kraft des Heiligen Geistes. Sänger: Gnädiger Gott TAUFE Segensgruß Taufbefehl: Matth. 28,18-20: / Joh. 3,16 Gebet (durch Paten) Taufansprache über Ps. 118, 8 und Ps. 127,3 (Monatsspruch) Fragen an Eltern und Paten Kinderevangelium (Markus 10, 13-16): Lied: Halt deine Hand über unsere Kinder Vaterunser Glaubensbekenntnis Taufhandlung Überreichen der Taufkerze Gebet und Familiensegnung EVANGELIUM: Lukas 18,9-14 Pharisäer und Zöllner EG 347, 1-4: Ach bleib mit deiner Gnade PREDIGT über 2.Samuel 12,1-10.13-15a Nathans Bußpredigt EG 171, 1-4; Bewahre uns Gott FÜRBITTENGEBET Wir brauchen Freiheit, damit wir den Weg zu den anderen finden und uns nicht voreinander verstecken; damit wir uns in die Augen blicken und nicht übereinander hinwegsehen; damit wir miteinander reden und uns nicht nur um uns selbst drehen. Führe uns aus der Enge, Gott, damit wir sagen können, wer wir sind, und die Zweifel unseres Lebens nicht verbergen; damit wir uns selbst annehmen und unsere Offenheit anderen den Mut gibt, zu sich selbst zu kommen. Unsere Freiheit bringst du an den Tag, wir brauchen sie, damit wir für die eintreten, die nicht für sich selbst sprechen können; damit wir denen Vertrauen entgegenbringen, die unter Einschüchterung leiden; damit wir uns mit denen verbünden, die es schwer haben. Wir danken dir für die Freiheit, die uns zusammenführt - du bringst sie an den Tag. Stille Zeit ZUSPRUCH: Wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen...... Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. (Römer 8, 26b + 28a) EG 170, 1-4: Komm Herr, segne uns ABKÜNDIGUNGEN SENDUNG UND SEGEN ORGELNACHSPIEL |
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